Prof.Dr.Stehling Institut für Bildgebende DIAGNOSTIK

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Neue Behandlungsmethode zur Verbesserung der Symptome bei Multipler Sklerose (MS)Aufweitung der verengten Venen - Liberation Treatment

Forschungsergebnisse aus Italien zeigen, daß Einengungen (Stenosen) in Venen, die das Blut aus dem Kopf zurück zum Herzen führen, zur Entwicklung und für die Symptome bei Multipler Sklerose (MS) beitragen können. Die Erkrankung ist unter dem Namen "CCSVI - chronische cerebro-spinale venöse Insuffizienz" bekannt.   

Dr. Paolo Zamboni, ein Gefäßchirurg aus  Ferrara in Italien, konnte dies in einer kürzlich veröffentlichten Studie an Patienten mit MS zeigen. Die Behandlung ist einfach: Eine Aufweitung der eingeengten Venen. Die Methode ist unter dem Begriff "Liberation Treatment" bekannt geworden.   

Bei den behandelten MS-Patienten fiel der Prozentsatz der aktiven Läsionen von 50% auf 12%. Während in den zwei Jahren vor der Behandlung akute MS-Schübe bei 50% der einbezogenen Patienten festgestellt wurden, wiesen in den zwei Jahren nach dem Eingriff 73% der Patienten keine weiteren Schübe auf und zeigten darüber hinaus eine dauerhafte Verbesserung ihrer kognitiven und motorischen Beeinträchtigungen - gemessen durch eine MSFC genannte Skala - während das bei Patienten mit progressivem Krankheitsverlauf nicht der Fall war.


 

Für MS-Patienten: CCSVI Screening- und Behandlungsprogramm

 

In Zusammenarbeit mit der Boston University School of Medicine haben wir für MS-Patienten ein

nicht-invasives Screening Programm entwickelt, um Einengungen im venösen System des Kopfes, Halses und Brustkorbs, zuverlässig nachzuweisen. Dabei handelt es sich um eine Weiterentwicklung des Haacke-Protokolls, ergänzt um eine hochaufgelöste Flußmessung, die es ermöglicht, Druckdifferenzen über Stenosen zu berechnen. Dies erscheint uns besonders deshalb von Bedeutung, da bei vielen Patienten Stenosen nachgewiesen werden können, deren Bedeutung jedoch unklar bleibt, solange keine Druckerhöhung proximal (kopfwärts) der Stenose nachgewiesen werden kann.

 

Die "extended region mr-venography" ermöglicht ohne Strahlenbelastung eine hochaufgelöste, dreidimensionale Darstellung der den Kopf drainierenden Venen. Die Untersuchung nimmt, je nach Anzahl der Druckmessungen, zwischen 30 und 60 Minuten in Anspruch.

 

Nachgewiesene Stenosen können minimal-invasiv mittels Ballon und gegebenenfalls Stent aufgedehnt werden. Diese Eingriffe erfolgen in Zusammenarbeit mit Prof. Sievert, einem der international führenden Spezialisten für minimal-invasive Eingriffe am Herz und an Gefäßen. 

 

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne persönlich unter: ++49 (0) 69 - 50 50 00 90

oder schriftlich unter: info@bilddiagnostik.de zur Verfügung.


 


 

Die Diagnose- und Behandlungskosten werden von privaten Krankenversicherungen in den meisten Fällen übernommen (Vertragsdetails sind relevant).

 

Links:

 

http://www.ctv.ca/generic/WebSpecials/pdf/YMVA_4198_Zamboni_final.pdf

http://www.ctv.ca/servlet/ArticleNews/story/CTVNews/20091120/W5_liberation_091121/20091121

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