Prof.Dr.Stehling Institut für Bildgebende DIAGNOSTIK
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63067 Offenbach - Kaiserlei
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Während die multiple Sklerose (MS) bisher als reine Autoimmunerkrankung erachtet wurde, weisen neuere Forschungsresultate aus Italien auf eine mögliche andere Ursache hin. Gemäß der Theorie von Prof. Paolo Zamboni, einem Gefäßchirurg aus Ferrara, könnten Einengungen (Stenosen) in Venen, die das Blut aus dem Kopf zurück zum Herzen führen, an der Entwicklung und den Symptomen der MS verantwortlich sein. Die Erkrankung ist unter dem Namen "CCSVI" bekannt geworden: Chronische cerebro-spinale venöse Insuffizienz.
Um CCSVI wissenschaftlich zu erforschen und eine professionelle medizinische Versorgung zu gewährleisten hat das CCSVI-Center in Frankfurt ein Team aus Neurologen, diagnostischen und interventionellen Radiologen und Kardiologen für die Diagnose und Behandlung der CCSVI zusammengestellt.
Im Laufe der letzten 18 Monate haben wir über 300 Patienten erfolgreich behandelt, ohne Komplikationen.
Darüber hinaus haben wir internationale Kooperationen mit anderen Forschungseinrichtungen etabliert, die sich mit CCSVI auseinandersetzen, darunter Prof. Zamboni selbst sowie Profs. Kim und Kabutei von der Boston University School of Medicine in den USA und befinden und in Korrespondenz mit anderen Wissenschaftlern, u.a. Prof. Haake. Eine erste Publikation unserer Erfahrungen mit CCSVI wurde auf der Konferenz der RSNA (Radiological Society of North America) in Chicago 2010 präsentiert. Zur Zeit werten wir unsere Daten von über 200 behandelten Patienten aus und bereiten diese zur Publikation vor.
Bei Fragen rufen Sie uns bitte an oder nutzen Sie unser Kontaktformular. Unsere Sekretärinnen und Ärzte stehen Ihnen gerne mit Antworten zur Verfügung.
Weitere Informationen finden Sie auf den folgenden Seiten.
Wissenschaftliche Beweise versus ethische Verpflichtung:
CCSVI ist eine bisher unbewiesene Theorie und wird von Neurologen weltweit stark kritisiert. „Es ist sehr gefährlich und alles Placebo“ sagen die Neurologen.
Unsere Meinung ist eine andere: Was die Sicherheit anbetrifft haben wir bisher keine gefährlichen Komplikationen beobachtet. Aber: Jede Art der medizinischen Behandlung hat mehr oder minder ausgeprägte Nebeneffekte, selbst die Pharmakotherapie der MS. Und was den Placeboeffekt anbetrifft: Nun, wir können das nicht sicher beurteilen bis Resultate aus gut geplanten randomisierten Studien vorliegen. Aber Placeboeffekte treten üblicherweise nicht bei fast allen behandelten Patienten auf. Und sie halten nicht bis zu einem Jahr an.
In Synopsis der bisherigen allgemeinen Erfahrungen bezüglich der
Sicherheit der CCSVI-Behandlung und unserer eigenen Erfahrungen mit
Patienten, insbesondere in Anbetracht der beeindruckenden Linderung der
Symptome bei behandelten Patienten, halten wir es für unethisch, diese
Behandlung Patienten vorzuenthalten, denen die experimentelle Natur
dieser Methode bewußt ist und die bereit sind, sie zu akzeptieren.
Statistik über CCSVI-Behandlung
| Allgemeine Verbesserungen | Verbesserung des Motorischen/ Sensorischen System |
Behandlungserfolg bei Fatigue |
Komplikationen | |
| ausgeprägte |
60/100 | 40/100 | 35/100 | 0/100 |
| mäßig | 33/100 | 50/100 | 39/100 | 2*/100 |
| keine | 7/100 | 10/100 | 26/100 | 98/100 |
*akzidentelle arterielle Punktion
kleines Paravasat
Venöse Stents verfügbar
CCSVI Physiotherapie-Programm
Patienten werden von den SPOREG-Physiotherapieexperten behandelt
Maureen Browne unterzog sich im Mai 2010 Diagnostik und Behandlung durch das CCSVI-Center. Das Interview am 16. Juni 2011 fand auf ihren ausdrücklichen Wunsch hin statt.
Treffen zwischen Prof. Mark Haacke aus Detroit, USA, und Prof. Michael Stehling.
Angioplastie von Venenklappen
Mit Hilfe eines speziellen Katheters können die Segel der Venenklappen

Opernsängerin Maureen Browne
erkrankte an MS. Eine umstrittene Therapie half – trotz aller Bedenken.
Zusammenhang zwischen Morbus Parkinson und CCSVI?
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